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06.10.2011 Permanentes Monitoring von Befruchtung und Entwicklung der Embryonen Nach dem Versuchszeitraum in unserer Klinik verwenden wir seit Juni 2011 permanentes Monitoring bei Befruchtung und Entwicklung von Embryonen in vitro. Wir sind mit dem System „Primo Vision“ ausgestattet. Wir haben in den Inkubator Spezialkameras installiert, die im vorher eingestellten Intervall (in unserem Fall im Abstand von 15 Minuten) die Entwicklung des Embryos verzeichnen. Diese sind in einer Kultivierungsschüssel in numerierten Vertiefungen plaziert – immer die Fötusse von einer Patientin in ein Schüssel. Die Aufnahmen werden deponiert und verarbeitetet. Auswahl der Embryonen zu ET: die ausführliche Analyse der gewonnenen Informationen (Zeiten des Beginns der einzelnen Entwicklungsstadien, Aussehen der Embryonen und der verfolgten Strukturen, Synchronisation der Teilung und Gesamtdynamik der Entwicklung), ermöglicht uns die besten Embryonen zum Transfer auszuwählen. Vorteile des permanenten Monitorings: 1. Wir brauchen nicht unter dem Mikroskop die Entwicklung der Embryonen zu beobachten und die Kultivierungsschüsseln brauchen nicht aus dem Inkubator genommen zu werden. 2. Wir gewinnen einen kontinuierlichen Überblick über das Verhalten der Embryonen – wir können die auswählen, die die besten Chancen für eine erfolgreiche Entwicklung haben. 3. Die statistische Auswertung des erlangten Komplexes ermöglicht uns in Zukunft eine bessere Diagnostik des oozytischen bzw. spermiologischen Faktors bei problematischer Entwicklung eines Embryos. Der einzige Nachteil des permanenten Monitorings sind neben dem hohen Anschaffungspreis die hohen embryologischen Ansprüche – der ganze Prozess erfordert große manuelle Geschicklichkeit, umfangreiche theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen. Wir sind der Überzeugung, dass die Einführung dieser modernen Technologie die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung weiter erhöht. Dr.rer.nat. Lucie Zetová und Dr.med. Jan Šulc 06.10.2011 Ermunternde Ergebnisse der Methode PICSI Im vorjährigen Sommer haben wir in unserer Klinik als einer der ersten in der Tschechischen Republik die Befruchtung von Oozyten mit der Methode PICSI eingeführt (siehe Aktualität vom 18.8.2010). Nach einem Jahr können wir die ersten Ergebnisse vorweisen. Im Zeitraum vom 17.8.2010 bis 24.8.2011 haben wir in 40 Fällen zur Befruchtung von Eizellen die Methode PICSI angewandt. Bei 3 Paaren kennen wir das Ergebnis bisher nicht und dort, wo es uns bekannt ist, beträgt die Erfolgsrate 43,2 %. Man muss sich darüber klar sein, dass wir im vergangenen Jahr die Methode PICSI in der absoluten Mehrheit Paaren empfohlen haben, die bereits einige erfolglose Transfers hinter sich hatten. Das Durchschnittsalter der Frauen der Frauen betrug in diesem Komplex annähernd 35 Jahre. Trotz dieses hohen Altersdurchschnitts hat die Methode PICSI ihre große Effektivität bewiesen. Es ist also real anzunehmen, dass wir bei vorrangiger Wahl der Befruchtung mit der Methode PICSI eine bedeutend höhere Erfolgsrate erzielen. Dr.med. Jan Šulc 06.10.2011 Ein Jahr synchronisierter Spende von Oozyten – Ergebnisse Seit dem Sommer 2010 haben wir routinemäßig begonnen im Programm der Spende von Eizellen den Synchronisationszyklus von Spenderin und Empfängerin zu verwenden. In dem 1 Jahr haben wir insgesamt bei 42 Patientinnen 45 Transfers vorgenommen. In 3 Fällen kennen wir das Ergebnis bisher nicht. Erfolgreich, also mit einer Schwangerschaft gingen 18 Transfers aus, was eine Erfolgsrate von 43% je synchronisiertem Transfer bedeutet. Die meisten Paare haben bei uns noch weitere eingefrorene Embryonen. Man kann also reell einen sog. Kumulationserfolg erwarten, der 50% übersteigt. Unsere Ergebnisse beweisen, dass das Spendeprogramm von Eizellen eine hochwirksame Behandlung in den Fällen darstellt, wo die Frau bereits keine eigenen hochwertigen Oozyten mehr zur Verfügung hat. Eine positive Nachricht ist, dass wir auch weiterhin in der Lage sind diese Methode in kurzer Zeit zu gewährleisten, ohne zu lange auf eine Spenderin warten zu müssen. Dr.med. Jan Šulc |
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